Grafeneck 1940

Thomas Stöckle

»Euthanasie«-Verbrechen in Südwestdeutschland
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»Euthanasie«-Verbrechen in Südwestdeutschland
Am 14. Oktober 1939 wurde Grafeneck, ein Behindertenheim der evangelischen Samariterstiftung Stuttgart auf der Schwäbischen Alb, von den NS-Machthabern beschlagnahmt und in wenigen Wochen zur Tötungsanstalt umgebaut. Die »Landes-Pflegeanstalt Grafeneck« war die erste Einrichtung in Deutschland, in der die Nationalsozialisten ihr »Euthanasie«-Programm durchführten.
Thomas Stöckle, der Leiter der Gedenkstätte Grafeneck, beschreibt sachlich und doch eindringlich die Hintergründe der menschenverachtenden Verbrechen in Grafeneck sowie die Geschichte der Gedenkstätte bis heute. Mit historischen und heutigen Fotografien.

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ISBN 978-3-8425-2330-2
EAN 9783842523302
Seiten 240
Format Paperback
Artikel-Nr. 661/52330
Verlag Silberburg
Autor Thomas Stöckle
Erscheinungsdatum 03.07.2020
Lieferzeit 3-5 Tage
Produktgruppe Buch
Thomas Stöckle, geboren 1964 in Geislingen/Steige. Studium der Geschichts- und Politikwissenschaft an der Universität Stuttgart. Seit 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Grafeneck. Mitglied des Sprecherrats der baden-württembergischen Gedenkstätten, Leiter der Gedenkstätte Grafeneck – Dokumentationszentrum. Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen des Landes. Zahlreiche Beiträge zu Themen der Landes- und NS-Geschichte, insbesondere zu den NS-»Euthanasie«-Verbrechen, Institutionen- und Tätergeschichte sowie zur Geschichte der Erinnerung. Mitherausgeber und Autor u. a. des
Bandes: Entrechtet – verfolgt – vernichtet: NS-Geschichte und Erinnerungskultur im deutschen Südwesten, Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs; Bd. 45, Stuttgart 2016.
Am 14. Oktober 1939 wurde Grafeneck, ursprünglich ein Behindertenheim der evangelischen Samariterstiftung Stuttgart, von den NS-Machthabern beschlagnahmt und zur Tötungsanstalt umgebaut. Die »Landes-Pflegeanstalt Grafeneck« war die erste Einrichtung in Deutschland, in der die Nationalsozialisten ihr »Euthanasie«-Programm durchführten. Bis Dezember 1940 wurden mehrheitlich Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen aus dem heutigen Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nach Grafeneck deportiert und ermordet.
Thomas Stöckle, der Leiter der Gedenkstätte Grafeneck, beschreibt die Hintergründe dieser menschenverachtenden Verbrechen sowie die Geschichte der Gedenkstätte bis heute.

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